Rheinromantische Pfade


Max Bruch
(1838-1920)
8 Stücke op. 83
Ewald Sträßer
(1867-1833)
Drei kleine Gesänge op.13 b
Ferdinand Ries
(1784-1838)
Trio B-Dur op.28
Felix Mendelssohn
Bartholdy
(1809-1847)
Lieder ohne Worte op.35 Nr.4
Jacques Offenbach
(1819-1880)
Fantasie
Jan-Willem Wilms
(1772-1847)
Air d’housard
hongrois
Engelbert Humperdinck
(1845-1921)
Potpourri Hänsel und Gretel

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Bonn ist das Tor zum Romantischen Rhein. Vor 200 Jahren starteten hier Künstler, Philosophen und Poeten ihre Studienreisen. Angeregt durch ihre begeisternden Reisebeschreibungen, Dichtungen und Kompositionen wurden kurz danach Tausende in den Bann der Rheinromantik gezogen.
Nicht nur die Großen der Komponistenzunft wie Mendelssohn-Bartholdy erlagen dem Phänomen „Rheinromantik“ sondern auch eine Vielzahl weniger prominenter Zeitgenossen. So auch Ries und Humperdinck, die in der unmittelbaren Nähe der auch heute noch authentischen Orte des Siebengebirges mit dem Drachenfels, der Klosterruine Heisterbacherott oder dem Rolandsbogen aufwuchsen.
Andere - aus der bergischen Provinz kommend – wie Sträßer und Wilms haben sich in ihren Werken von der malerischen Landschaft des Rheins genauso inspirieren lassen wie die Kölner Offenbach und Bruch.
Eine Besonderheit in Hinblick auf das Klaviertrio dieser Zeit ist die zentrale Stellung der Klarinette. Sie war das erklärte Lieblingsinstrument der Romantik. Einhergehend mit der Entwicklung des Pianofortes hin zum modernen Konzertflügel entstanden eine Vielzahl von ausdrucksstarken und sehr individuellen Trios – Spiegelbild einer ganz einzigartigen Epoche.